Mein erster Hirsch

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Am vergangenen Montag, dem 8.1.2018, war es soweit.

Voller Spannung fuhr Hans-Jürgen Grunow, 75 Jahre alt, ins Revier von Jochen und Harry Ley.

Es sollte ein spannender Ansitz im Eigenjagdrevier Bliesthal werden.

Berufsjäger Tim Scheren übernahm die Führung und beide setzten sich auf eine Kanzel hinter dem Michelsberg.

Drei junge Hirsche erschienen auf der Äsungsfläche und ein ungerader Eissprossenzehner, schwach im Wildbret, wurde hierbei ausgemacht.

Tim gab Herrn Grunow diesen Hirsch frei. Es sollte sein erster und mit besonderem Geweih sein.

Die Nervösität stieg, denn es war keine alltägliche Situation. Dann endlich brach der Schuss.

Die Freude war riesengroß. Es war etwas geschehen, wovon er niemals in seinem Leben geträumt hatte. In seinem hohen Alter einen Hirsch erlegen. „Wahrscheinlich mein Erster und Letzter“, waren seine Worte und er hätte sich gewünscht, dass sein vor langer Zeit verstorbener Großvater das hätte miterleben können.

Mehr Emotionen konnte man von einem ehrlichen Jägerherzen nicht erwarten.

Beide Berufsjäger, Tim und Valentin, versorgten den Hirsch und er wurde auf dem Anwesen der Familie Ley in würdiger Form zur Strecke gelegt. Mit Tannengrün geschmückt, Feuerkörbe zu beiden Seiten erschallte aus den Jagdhörnern das Signal „Hirsch tot“.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jochen und Harry Ley, die bereits zum zweiten Mal einem revierlosen Jäger so ein Waidmannsheil zukommen ließen.

Eine große Geste, die bisher unvergleichlich ist.

  1. Jürgen Grunow

    Jürgen Grunow , Brühl , 31.1.2018

    nochmals herzlichen Dank an die Herren Jochen und Harry Ley , die Jäger
    Tim Scheren und Valentin Moshammer , sowie an den Hegering BAM ,
    der mich jagdlich schon mehrfach unterstützt hat.
    Dieser Tag wird mir unvergessen bleiben , als letzter in der 4.Generation doch
    noch ein Stück Rotwild zu erlegen , dazu noch einen Hirsch , Herz was willst du
    mehr!

    Ich wünsche ihnen allen eine gute Jagd.

    Horrido und Waidmannsheil

    Jürgen Grunow

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